
7 Potential von GSK3-Inhibitoren in der Therapie von Morbus Alzheimer
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sowie der Tau-Gesamtgehalt identifiziert. Eine Senkung der Enzymaktivität zeigt sich
in der Abnahme der Phosphoepitope.
Bei den Verbindungen
180 und 181 konnte eine deutliche Hemmung der Tau-
Phosphorylierung festgestellt werden. Die Substanzen
183 und 190 weisen einen
geringeren AD2/Tau-Quotienten auf. Eine deutliche Steigerung der Phosphorylierung
tritt dagegen vor allem bei
187 auf.
Der Effekt auf die Tau-Aktivität des Hefezellen-Assays ist teilweise nicht identisch mit
den Ergebnissen aus den N2a-Tau4R-EGFP-Versuchen. Substanz
182
beispielsweise zeigt die beste Hemmwirkung in den N2a-Zellen. In den Hefezellen
dagegen konnte nur eine leichte Abnahme des AD2-Gehaltes registriert werden.
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
DM
S
O
B
Sc2
9
31
BSc
2
97
3
BSc
2
97
4
BSc2979
B
Sc2
9
80
BSc
2
981
BSc
2
982
BSc2983
B
S
c
2
98
6
B
S
c
2
98
7
BSc
2
988
BSc2989
Tau-5
AD2
AT100
DMSO 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191
Gehalt [%]
Abbildung 7.8. Graphische Auswertung des Hefezellen-Assays. Substanzkonzentration: 100 µM.
Mittels Western Blotting wurden die Phosphoepitope AD2 und AT100 sowie der Taugesamtgehalt
identifiziert. Eine Senkung der Enzymaktivität zeigt sich in der Abnahme der Phosphoepitope im
Vergleich zu einer DMSO-Lösung.
7.5 Zusammenfassung & Ausblick
Keine der synthetisierten Verbindungen 180-191 ist in der Lage, die Aβ-Bildung zu
verringern und gleichzeitig die Tau-Phosphorylierung zu unterdrücken.
Die zur Identifizierung der Tau-Aktivität eingesetzten Assays zeigen unterschiedliche
Ergebnisse. Zusammenfassend kann allerdings gesagt werden, dass die Substanzen
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