Sharp R-120DW Bedienungsanleitung Seite 157

  • Herunterladen
  • Zu meinen Handbüchern hinzufügen
  • Drucken
  • Seite
    / 333
  • Inhaltsverzeichnis
  • LESEZEICHEN
  • Bewertet. / 5. Basierend auf Kundenbewertungen
Seitenansicht 156
9 Synthese von Tau-Aggregations- und Depolymerisations-Inhibitoren
133
9.2 Synthesepläne, allgemeine Überlegungen
Bei retrosynthetischer Betrachtung der Phenylthiazolbenzhydrazide erscheint es
sinnvoll, den Thiazolring so zu zerlegen, dass er über eine Hantzsche
Thiazolsynthese ausgehend von einem Bromacetophenonbaustein
258 und einem
Semicarbazidderivat
257 aufgebaut werden kann. Die Reaktion ist besonders
nützlich, da sie durch die
hard/hard-Kombination von Stickstoff und Sauerstoff und
die
soft/soft-Beziehung von Schwefel und Brom mit der gewünschten Selektivität
stattfindet.
Zahlreiche Bromacetophenon-Derivate sind kommerziell erhältlich, wodurch eine
chemische Variation an dieser Stelle kein Problem darstellt. Das Thiosemicarbazid
257 sollte auf einfache Weise über eine Kondensationsreaktion von einem
Carbonsäurederivat
258 mit Thiosemicarbazid 260 hergestellt werden können.
Verschiedene Varianten sind hier im Prinzip denkbar, so dass die ganze chemische
Vielfalt der Carbonsäuren als Startmaterialien zur Verfügung steht.
N
H
O
H
N
S
N
N
H
O
H
N
NH
SH
O
Br
N
H
O
H
N
NH
2
S
Cl
O
N
H
H
2
N
NH
2
S
235
257
258
260
Cl
NO
2
Cl
Cl
NO
2
Cl
259
R
SH
NH
Br R
2
O R
1
hard/hard
soft/soft
Schema 9.1. Retrosynthetische Betrachtung von Verbindung 235.
Wie bereits beschrieben wurde, konnte die Phenylthiazolbenzhydrazid-Leitstruktur
durch ein virtuelles Screening identifiziert werden (siehe Kapitel 8). Um die
Erkenntnisse der Tau-Aggregations-Inhibitoren nicht zu sehr von dem
Seitenansicht 156
1 2 ... 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 ... 332 333

Kommentare zu diesen Handbüchern

Keine Kommentare