
4 Tetram- und Tetronsäuren als β-Sekretase-Inhibitoren
67
Bedingungen verknüpft. Cyklisierung und gleichzeitige Spaltung lieferten die
Tetronsäuren 95-100 als Racemate (Abb. 4.6).
O
HO
O
S
O
HO
S
O
O
SHO
O
95
96
97
O
HO
O
S
98
100
O
HO
O
S
O
HO
S
O
99
CF
3
CF
3
Abbildung 4.6. Strukturen der Tetronsäuren 95-100.
4.2.3 Synthese der N-substituierten Tetramsäuren 110-124
Die Synthese der N-substituierten Tetramsäuren 110-124 gelang über eine
vierstufige festphasenunterstützte Methode (Schema 4.7). Herkömmliches Wang-
Harz wurde zunächst mit Bromacetylbromid 101 und Triethylamin in DCM umgesetzt.
Anschließend wurde das Bromid des entstandenen Polymers 102 durch die primären
Amine 103-107 substituiert und das resultierende sekundäre Amin auf dem Harz 108
unter PyBroP/DIEA-Bedingungen mit den Thioessigäure-Derivaten 29-32 verknüpft.
Amidkupplungen von sekundären Aminen sind unter Standard-Bedingungen
erfahrungsgemäß oft mit Schwierigkeiten verbunden. Die Verwendung von PyBroP
als Kupplungsreagenz hat sich gerade für diese Reaktionen mit sekundären Aminen
bewährt.
[233-235]
Die N-substituierten Tetramsäuren 110-124 wurden nach
abschließender Dieckmann-artiger Reaktion von Harz 109 unter Verwendung von
KOBu
t
in THF in Ausbeuten von 10-34% bezogen auf die vier Stufen mit teils sehr
guten Reinheiten erhalten.
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