Sharp R-120DW Bedienungsanleitung Seite 56

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1 Alzheimersche Krankheit
32
einheitliches Schema mit Prinzipien zur Bildung von PHFs gibt, dem beide folgen
(Abb. 1.16).
[118]
Abbildung 1.16. Mechanismus der in vitro Tau-Aggregation. (A) Verallgemeinerter Mechanismus.
Schritt 1: Lösliches Tau hat eine vorwiegend als „Random Coil“ vorliegende Sekundärstruktur. Diese
kann allerdings Konformationsänderungen vornehmen, wodurch Teile der Mikrotubulin-Bindungs-
Domäne eine eher gestreckte Konformation annehmen (dargestellt als schwarzer Balken). Über diese
sind Tau-Moleküle in der Lage β-Faltblatt-Wechselwirkungen mit anderen Tau-Molekülen
einzugehen.
[138,139]
Schritt 2: Zwei miteinander wechselwirkende Tau-Moleküle bilden ein Dimer
(vermutlich durch eine β-Faltblatt-Formation um das Hexapeptid-Motive in der 2. (R2) und 3. (R3)
Mikrotubulin-Bindungs-Domäne). Schritt 3: Weitere Tau-Monomere bzw. Dimere können
zusammenlagern, wodurch sie einen Kern bilden, der letztendlich zu einer Filament-Struktur
N
C
B Reduzierende Bedingungen
Schritt 1
aktives Monomer
Schritt 2
langsa
m
Dimer
langsam
schnell
Addition von Inducern
β-Faltblatt induzierte
Mutationen
Schritt 0
Inhibitor-
Strukturen
N
C
S
S
„kompaktes
Monomer“
N
C
SH
SH
C-terminal hairpin“
A
Tau
N
C
3R-Tau
langsam
nicht kovalentes Dimer
+Polyanion
schnell
-Polyanion
langsam
PHFs mit K18-K280
4R FTDP-17 Mutant
N
C
4R-Tau
Monomer
C Oxidierende Bedingungen
N
C
3R-Tau
langsam
+Polyanion
schnell
-Polyanion
langsam
Monomer
N
C
4R-Tau
Monomer
kovalentes Dimer
N
C
S
S
Kompaktes
Monomer
+/-Polyanione
sehr langsam
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